Über Mich
Hi, ich bin Jenny.
Ich bin ausgebildete Tierphysiotherapeutin und Tierakupunkteurin für Klein- und Großtiere und habe meine Ausbildung am ifT in Viernheim im Sommer 2026 erfolgreich abgeschlossen.
Ich lebe mit meinem Mann und unseren vier Hunden – zwei Holländischen und zwei Deutschen Schäferhunden – in Mörfelden-Walldorf. Im Hauptberuf arbeite ich als Produktmanagerin.
Meine besondere Leidenschaft gilt der physiotherapeutischen Begleitung von Sport- und Diensthunden – aus Überzeugung und aus eigener Erfahrung.
Wie alles begann
2020 habe ich mit dem Zughundesport angefangen. Ganz unkompliziert mit den Hunden, die damals bei uns lebten und Lust darauf hatten – allerdings, wie bei vielen wahrscheinlich, zunächst ohne wirklichen Plan oder Struktur.
Das änderte sich 2022, als mein Holländischer Schäferhund Tex einzog. Ich wollte ihn von Anfang an gezielt auf den Zughundesport vorbereiten und begann, mich intensiver mit Training, Belastung und körperlichen Voraussetzungen auseinanderzusetzen. Ich besuchte Workshops und arbeitete zeitweise sogar mit einem individuellen Trainingsplan und Trainingsbetreuung.
Später starteten wir bei einigen kleineren Rennen. Diese gemeinsame Zeit hat uns nicht nur sportlich, sondern auch als Team sehr zusammengeschweißt.
2023 kam schließlich die Rettungshundearbeit in Fläche und Trümmern dazu. Dadurch lernte ich noch einmal eine ganz andere Seite der körperlichen und mentalen Anforderungen kennen, die an einen Hund im Einsatz gestellt werden.
Warum Tierphysiotherapie?
Mit der Zeit wurde mir immer wichtiger, nicht nur zu wissen, wie ich einen Hund trainieren kann, sondern auch zu verstehen, was dabei im Körper passiert – welche Strukturen belastet werden, wo Überlastungen entstehen können und wie ich meinen Hund möglichst lange gesund und leistungsfähig halten kann.
Genau daraus entstand der Wunsch, Tierphysiotherapie zu meinem fachlichen Schwerpunkt zu machen.
Durch die Diensthunde meines Mannes kam neben den Sporthunden außerdem die Faszination für Diensthunde hinzu. Beide Bereiche haben für mich eines gemeinsam: Diese Hunde leisten körperlich und mental viel und verdienen eine Betreuung, die ihren besonderen Anforderungen gerecht wird.
Und der Name „The Jumping Dog“?
Der Name geht auf Tex zurück. Wenn er motiviert ist, hat er nämlich eine ganz besondere Angewohnheit: Seine Pfoten möglichst nicht auf dem Boden zu lassen.
Ein bisschen verrückt, sehr motiviert – und ziemlich passend zu uns.
Was mich geprägt hat
Durch eine lumbosakrale Stenose musste Tex leider frühzeitig aus dem aktiven Sport und der Rettungshundearbeit ausscheiden. Diese Erfahrung gab mir den entscheidenden Anstoß, meine Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin zu beginnen.
Was ursprünglich aus meinem Wissensdurst rund um den Bewegungsapparat unserer Hunde entstanden war, wurde damit zu einer echten fachlichen Leidenschaft: Ich wollte nicht nur verstehen, was mit meinem Hund passiert, sondern auch wissen, wie ich ihn bestmöglich unterstützen kann.
Diese Erfahrung hat meinen Blick auf Training, Prävention und Rehabilitation nachhaltig geprägt. Physiotherapie ist seitdem ein fester Bestandteil unseres Alltags – nicht nur als Behandlung, sondern als kontinuierliche Begleitung.
Ich weiß, wie viel Zeit, Struktur und Herzblut im Aufbau eines leistungsfähigen Hundes steckt. Und ich weiß auch, wie schwer es ist, wenn ein Hund verletzungsbedingt pausieren oder seinen Sport ganz aufgeben muss.
Deshalb sind mir besonders wichtig:
- frühzeitiges Erkennen von Bewegungsauffälligkeiten und Dysbalancen
- durchdachte Trainingsbegleitung
- nachhaltiger Muskelaufbau
- realistische und individuelle Zielsetzungen
- eine enge Zusammenarbeit mit den Halter
- bei Bedarf auch der Austausch mit Trainer
Jeder Hund ist willkommen
Genauso wichtig ist mir aber: Bei mir muss kein Hund Leistung bringen.
Alle Hunde sind willkommen – unabhängig von Leistungsniveau, Alter oder Vorgeschichte.
Auch Hunde mit ihren ganz eigenen „Special Effects“ dürfen sich bei mir wohlfühlen. Dazu gehören beispielsweise Hunde, bei denen ein Maulkorb für eine sichere Behandlung notwendig ist, genauso wie besonders schüchterne oder sensible Hunde.
Ich arbeite ruhig, strukturiert und angepasst an das individuelle Stresslevel des Hundes. Denn nur wenn sich ein Hund sicher fühlt und Vertrauen aufbauen kann, kann eine Behandlung wirklich funktionieren.
Come as you are.
Dieser Leitspruch ist mir aus vielen Workshops im Zughundesport geblieben und beschreibt meine Haltung ziemlich gut:
Du musst bei mir nicht perfekt vorbereitet ankommen. Du darfst genau so kommen, wie du und dein Hund gerade seid.
Physiotherapie bedeutet für mich deshalb nicht nur Behandlung – sondern langfristige Begleitung für ein bewegtes, stabiles und möglichst schmerzfreies Hundeleben.
Qualifikationen
Tierphysiotherapeutin & Tierakupunkteurin (ifT)
Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung am Institut für Tierheilkunde (ifT), Viernheim August 2026
Fortbildungen und Webinare
- Warm Up & Cool Down interaktiv - Hundetöpferei - November 2023 (Webinar)
- Gangbildanalyse mit Luisa Eidt - Februar 2025
- Der Übergangswirbel - Mima Hohmann - Mai 2025 (Webinar)
- Kommt ein Zughund in die Physiopraxis - CaniXcrew Adventures & Hundetöpferei - April 2026
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